Warum denn in die Ferne schweifen? Eine Croisière auf dem Neuenburgersee ist eine nautische und kulinarische Entdeckungsreise, welche die schönsten Seiten der Romandie zeigt – viele Deutschschweizer haben das bereits erkannt.
«Der Neuenburgersee ist halt wahnsinnig schön», sagt Simi Züger. Und er ist einer, der es wissen muss, denn er hat schon fast alle Weltmeere befahren. Während mehreren Jahren ist er mit seiner Frau rundum Afrika gesegelt. Vor drei Jahren haben sie sich in Murten niedergelassen und in Cheyres am Südufer des Neuenburgersees eine Segel- und Motorbootschule eröffnet. Mit Cheyres ist der leidenschaftliche Segler seit Kindsbeinen verbunden. Das kleine Dorf am Südufer bietet Natur pur. Der Hafen wurde vor wenigen Jahren ausgebaut und ist jetzt auch für Schiffe mit Tiefgang bis zu zwei Metern zugänglich. Die Infrastruktur wartet noch auf die Weiterentwicklung, gerade aber wurde der Club nautique Cheyres gegründet und nächstes Jahr soll beim Hafen ein Restaurant eröffnet werden. Cheyres sei fest in Deutschschweizer Hand, sagt Züger. Diese Feststellung stimmt auch weitgehend fürs Südufer: von Cudrefin bis Yvonand. Berner-, Solothurner-, Basler- und Aargauerdialekt sind häufiger zu hören als Französisch, doch die Hafenmeister sind meist zweisprachig.
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