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Apulien - Und zum Ausklang ein Sorbetto al limone

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Apulien ist einer der attraktivsten Landesteile Italiens, aber touristisch wenig bekannt – und deshalb noch reizvoller. 800 Kilometer Küste laden zu ausgedehnten Törns in abwechslungsreichem Revier ein. Häufige Zwischenhalte sind jedoch empfehlenswert, denn Apulien hat auch an Land einiges zu bieten.

 

 

«Kultur, das bedeutet nicht nur Kirchen, Schlösser und Paläste», sagt Raffaele de Santis, Präsident der Tourismus Organisation «Consorcio Puglia Doc», «Kultur sind auch die Olivenbäume, das Meer, das Leben.» Genau darin steckt der besondere Wert der zum Balkan und nach Griechenland ausgerichteten Region.

 

Wer Erholung am Strand sucht, braucht nicht nach Apulien zu reisen. Wer vorzüglich essen will, oder wer grossartige Architekturgeschichte bestaunen will, oder wer sich einfach nach Italianità, der seltsamen Verschmelzung von Hektik und Gelassenheit, sehnt, braucht es ebenfalls nicht. Wer sich aber von alldem etwas wünscht, dem lässt sich kaum Besseres empfehlen, als eben dieser Landesteil Italiens, der zudem einen unschätzbaren Vorteil ins Spiel bringt: sehr gemässigten Tourismus. Es kommen nicht viele Touristen aus dem Ausland. Apulien zählt bei jährlich 3 Millionen Besuchern 15 Millionen Übernachtungen. 80 Prozent der Gäste sind Italiener. Aus Deutschland kommen 100 000, aus der Schweiz knapp 30 000 Touristen. De Santis, der nördlich von Otranto eine der nicht sehr zahlreichen klassischen Ferienanlagen führt, sagt: «Schweizern und Deutschen ist die Reise nach Apulien im allgemeinen zu weit, ausserdem ist es den meisten Nordeuropäern in den Ferienmonaten Juli und August hier zu heiss.» Bis man den obersten Zipfel der Region, den Gargano, erreicht, muss man von der Zentralschweiz aus mit dem Auto gut 1000 Kilometer zurücklegen.

 

Allein die 800 Kilometer Küste sagen aus, was man danach noch vor sich haben kann. Und: Schon im Juni erreichen die Temperaturen regelmässig Werte um 30 Grad. Doch Apulien preist sieben Monate Sommer an, und mittlerweile gibt es mit Helvetic Airways ab Zürich Direktflüge nach Brindisi. Wer die Vielfalt Apuliens erleben will, kann dies unter angenehmen Bedingungen tun, wird jedoch kaum ohne Mietauto auskommen.

 

Es sei denn, man erkundet Apulien vom Wasser aus und beschränkt seine Landgänge auf die Hafenstädte. Wer Peschici, Trani, Otranto oder Gallipoli (um nur einige wenige zu nennen) ansteuert und dort verweilt, wird sich jedoch kaum eingeschränkt fühlen. Denn die Orte am Wasser haben ausser den beeindruckenden 54 Millionen Olivenbäumen im Landesinneren alles, was für Apulien steht.

 

 

Artikel zum Downloaden: Apulien (PDF, 1.65 MB)

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